Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten, liebe Ratsuchende!


Die folgenden Niederschriften sind eindringliche Ansuchen von zahlreichen Patienten, die dringend ihre Weiterbehandlung brauchen. Diese Patienten baten mich um Veröffentlichung ihrer unten folgenden Stellungnahmen und Bittschriften:

Der Sprecher der Patienten, die eilig einen Anwalt aufgesucht haben, schreibt im Namen aller folgendes:

Fotokopie eines Briefes von Herrn T.




Im Folgenden sind Niederschriften und eindringliche Ansuchen von zahlreichen Patienten, die dringend ihre Weiterbehandlung brauchen.

Diese Patienten baten mich um Veröffentlichung.


 

Ich bin 47 Jahre alt, habe 4 Kinder und leide an einem Magenkrebs! Die Ärzte in Deutschland haben mir gesagt, dass keine Behandlung, die sie mir anbieten können, einen Sinn hätte sondern wahrscheinlich mehr schaden als nützen würde.

Daher habe ich mich nach Alternativen umgesehen, um wenigstens Behandlungen zu bekommen, die nicht den Schaden anrichten, wie etwa eine Chemotherapie. Mir wurde Dr. Kroiss empfohlen, und somit bin ich nach Wien gefahren. Dr. Kroiss sagte nicht, dass er mich heilen könne, und ich bin mir dessen auch bewusst, dass alles ein Versuch ist.

Als sich nach einigen Wochen Behandlung bei Dr. Kroiss die Tumormarker erheblich besserten, war ich außerordentlich glücklich.

Jetzt, da ich erfahre, dass mich Dr. Kroiss nicht weiter behandeln darf, bin ich bestürzt. Mir ist der Zugang zur einzigen Therapie versperrt, die mir je geholfen hat. Das ist jetzt ein großer Schock für mich. Jetzt bin ich so verzweifelt und weiß nicht, was ich weiter machen soll. Die Behandlung von Dr. Kroiss hat mir sehr gut geholfen. Ich fühle mich viel besser. Ich möchte diese Behandlung nicht unterbrechen!!

18. 2. 2005, Anna R., D-50354 Hürth


Ich wurde in Mai 2003 an Brustkrebs links operiert. Danach bekam ich Chemo, weil man nicht alles entfernen konnte. Dadurch ist es mir äußerst schlecht gegangen. Ich habe total abgenommen, nichts mehr essen können, alles erbrochen, mindestens 4 Wochen lang! Man sagte mir, dass man keine andere Möglichkeit hatte als Chemo. Aber das wollte ich auf keinen Fall. Dies kam für mich überhaupt nicht mehr in Frage. Wenn ich weitergemacht hätte, wie man mir empfohlen hat, wäre ich von der Behandlung gestorben und nicht vom Krebs!!

Ich begann, mich nach anderen Möglichkeiten umzusehen. Man empfahl mir Dr. Kross.

Seitdem geht es mir gut.

Ich informierte ihn, dass ich keine Chemotherapie mehr machen wollte. Er klärte mich über die Möglichkeiten auf, die mir noch blieben. Er machte mir klar, dass meine Chancen nicht gut waren und versprach mir keine Resultate. Aber es war mir ohnehin klar, dass meine Chancen minimal waren.

Dennoch halfen mir die Behandlungen erstaunlich gut.

Wir machten zuerst 5 mal IPT. Dabei ging es mir von Behandlung zu Behandlung besser. Auch der Allgemeinzustand hat sich komplett verbessert, ich konnte wieder essen und habe zugenommen. Mir war klar, dass diese Behandlung ebenfalls mit Chemotherapie gemacht wurde, aber es war überhaupt kein Vergleich!! Ganz im Gegenteil zur anderen Chemo habe ich mich besser und besser gefühlt, zugenommen und konnte wieder ein normales Leben leben.

Durch diese Behandlung ging auch mein Krebs zurück, was ich tasten konnte und wofür auch der Rückgang der Tumormarker sprach! (Dr. Kroiss darf die entsprechenden Daten aus den Akten beilegen.)

Auch die jetzige Weiterbehandlung ist ausgezeichnet. Ich fühle mich weiter besser und besser. Kürzlich wurden wieder Blutbefunde gemacht und der Tumormarker ist noch einmal deutlich gesunken!

Ich war überglücklich!

Umso entsetzter bin ich über das Verbot der Ärztekammer, dass Dr. Kroiss mich nicht weiterbehandeln darf. Das ist ja wirklich eine Schweinerei. Ich werde das nicht auf sich beruhen lassen, weil mein Leben und meine Gesundheit davon abhängt. Ich fühle mich plötzlich verlassen und völlig hilflos. Ich bin ganz traurig, aber auch wütend!!

Ich fühle mich durch diese Maßnahme in meiner Gesundheit und in meinem Leben bedroht.

Ich bitte, diese Maßnahme raschest aufzuheben, denn ich bin mir absolut sicher, dass ich dadurch schweren Schaden erleiden werde.

21. 2. 2005, Susanne W., Deutsch Wagram


 

Betreff: Recht auf Fortsetzung der Krebsbehandlung bei Dr. Kroiss

Vor zwei Jahren wurde bei mir Lungenkrebs festgestellt, welcher, da er inoperabel ist, mit 3 Staffeln Chemotherapie und 10-maliger Bestrahlungstherapie behandelt worden ist.

Da die Chemo- und Bestrahlungstherapien, außer dass mein gesamter Körper dadurch geschwächt wurde, keinen Erfolg brachten und mir vor einem Jahr gesagt wurde, dass ich nur mehr 6 Monate zu leben habe und ich nicht mehr weiter wusste, entschied ich mich zur Krebsbehandlung bei Dr. Thomas Kroiss.

Seit ich bei Dr. Kroiss in Behandlung bin, hat sich mein Zustand wesentlich gebessert, ich lebe ohne Schmerzen und meine Befunde sind ausgezeichnet (können auch jederzeit zur Einsicht vorgelegt werden).

Herr Dr. Kroiss hat sich mir gegenüber auch bei der Bezahlung sehr großzügig gezeigt, da ich durch meine Krankheit keiner Arbeit nachgehen kann und nur von einer ganz niedrigen Invalidenpension leben muss.

Ich kann daher nicht begreifen, dass man die Praxis eines Arztes schließt, welcher nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Patienten, denen man mit herkömmlichen Behandlungen nicht helfen konnte, ein schmerz- und beschwerdenfreies Leben ermöglicht.

Ich fordere daher, die Praxis von Herrn Dr. Thomas Kroiss umgehend wieder zu öffnen, damit meine Heilungschancen nicht verzögert bzw. überhaupt in Frage gestellt werden.

Hochachtungsvoll,

7.3. 2005, Annemarie B., A-3100 St. Pölten


Mein Name ist Ludmilla R. Ich habe Magenkrebs, der seit Herbst 2002 bekannt ist. Man hat immer wieder Gewebeproben genommen, bis man mir sagte, ich könne mir den Magen herausschneiden lassen. Ich habe mit dem Operateur gesprochen, aber das wollte ich nicht. Ich bin 76 Jahre und da wollte ich mir das nicht mehr antun.

Seither bin ich bei Dr. Kroiss in Behandlung, seit 2 Jahren also.

Bei der letzten Gastroskopie (Juni 04) war gar kein Krebs mehr zu finden. Man sagte mir, ich bräuchte erst in einem Jahr wiederkommen!! Zuvor musste ich alle 6 Wochen ausgeschabt werden.

Das habe ich Dr. Kroiss zu verdanken.

Ich bin völlig bestürzt, dass er nicht mehr arbeiten darf! Ich fürchte um mein Leben. Das kann doch nicht der Sinn der Ärztekammer sein!

Ich bitte die Behörden dringend, dass Dr. Kroiss wieder erlaubt wird zu arbeiten, weil er so vielen Menschen hilft!

3.3.05, Ludmilla R., 1150 Wien


Ich leide seit 11.11.2004 an Lungenkrebs.

Ich war im AKH. Man sagte mir, dass der Tumor zu groß sei zum Operieren, die Lymphknoten daneben ebenfalls bereits angegriffen und man will versuchen, den Tumor mit Chemotherapie zu behandeln. Dann habe ich 4 Chemos gemacht. Nach der dritten ist es mir so schlecht gegangen ist, sodass ich nicht einmal das Wasser trinken konnte und nur mehr erbrochen habe. Da wusste ich, dass dies für mich nicht die Behandlung ist. Ich wollte das nicht mehr. Auch musste ich unterbrechen, weil das Blut schon zu schlecht war.

Dann war die Station im AKH vom 24.12. bis 7.1. geschlossen, sodass ich mit keinem kompetenten Arzt sprechen konnte.

Eine Kollegin hat mir das Buch über die Breuss-Methode gegeben. Ich beauftragte sie, mir herauszufinden, welcher Arzt oder Heilpraktiker in meiner Nähe sich darüber auskennt. So bin ich auf Dr. Kroiss gestoßen und habe einen Termin bekommen.

Ich informierte Dr. Kroiss, dass ich keine Chemo mehr haben wollte. Er empfahl mir, nicht die Breuss-Kur zu machen, sondern etwas anderes. Er hat mich über andere Alternativen aufgeklärt (wie schon die Ärzte im AKH), aber es waren ohnehin nie viele. Er gab mir kein Heilversprechen und ich bin mir ohnehin über die Schwere meiner Krankheit bewusst.

Seither ging es mir besser und besser.

Nun höre ich, dass Dr. Kross mich nicht weiterbehandeln darf.

Ich weise darauf hin, dass ich schwer krank bin und unbedingt weiter behandelt werden muss und will!

Ich bitte, diese Maßnahme raschest aufzuheben, denn ich bin mir absolut sicher, dass ich dadurch Schaden erleiden werde.

Ernestine S., 1100 Wien, 18.2.05


Ich bin "ausbehandelter" Krebspatient, kann vom Krankenhaus her keine "sinnvolle Therapie" mehr bekommen und bin mir bewusst, dass meine Aussichten schlecht sind. Ich leide an einem fortgeschrittenen Speiseröhren-Krebs und war bis vor kurzem bei Dr. Kroiss in Behandlung. Durch seine Therapie ging es mir von Tag zu Tag besser, ich konnte wieder schlucken, ich konnte wieder ohne Hilfe gehen, mein andauerndes Erbrechen hörte auf, ich wurde stärker und stärker. Meine Schmerzen ließen nach, sodass ich der Meinung bin, dass mein Krebs zurückgeht.

Nachdem auf Ihre Anweisung Dr. Kroiss seine Behandlung an mir einstellen musste, bin ich äußerst bestürzt und verzweifelt. Ich kann gar nicht ausdrücken, was Sie mir damit antun! Ich bin mir sicher, dass diese Maßnahme mein Leben akut bedroht, denn so fühlt es sich an!

Ich mache die für diese Maßnahmen verantwortlichen Personen persönlich und die Ärztekammer ausdrücklich für gesundheitliche Schäden und Nachteile verantwortlich, welche durch die Unterbrechung der Behandlung entsteht, und ich ermächtige meine Erben, in meinem Namen Regressansprüche weiterzuführen!

Februar 05, Heinrich J., D-63263 Neu-Isenburg, (derzeit Österreich)


Ich bin Krebspatient mit Lebermetastasen. Dr. Kroiss hat mir bisher geholfen. Jetzt habe ich erfahren, dass er von der Ärztekammer aus nicht mehr darf, wodurch mir komplett die Idee ausgeht.

Ich habe nichts mehr, wohin ich mich wenden kann!

Ich sehe, dass diese Maßnahme mein Leben akut bedroht, weil er mich nicht einmal beraten darf! Ich habe niemanden mehr, an den ich mich sinnvoller Weise wenden kann.

Renate Z., 8662 Mitterdorf


Bei mir ist seit April 2003 Lungenkrebs bekannt.

Ich wurde operiert, aber wieder "zugemacht", weil der Tumor nicht operiert werden konnte. Danach habe ich Bestrahlung und 2 Serien Chemotherapie bekommen.

Ich leide auch an schwersten Durchblutungsstörungen, sowie an einem eingeklemmten Nerv im Rücken. Ich gehe seit ca. 1 Jahr mit Krücken.

Ich habe Dr. Kroiss ursprünglich wegen der Durchblutungsstörungen aufgesucht. Er konnte mir diesbezüglich auch deutlich weiterhelfen.

Inzwischen hatte ich immer wieder Probleme mit der Lunge, sodass ich ca. im Oktober 04 Dr. Kroiss ersuchte, mir auch in dieser Beziehung zu helfen.

Seither ist der Krebs in seinem Wachstum stehen geblieben. Im Gegensatz dazu muss erwähnt werden, dass er vor der Behandlung von Dr. Kroiss innerhalb von 3 Monaten deutlich gewachsen war.

Im Krankenhaus Wilhelminenspital hatte man mir gesagt, man könne gar nichts mehr für mich tun. Ich hatte kaum mehr eine Lebenserwartung.

Zwischendurch hatte ich starke Schmerzphasen, die mit Hilfe von Dr. Kroiss überwunden wurden.

Nun erfuhr ich, dass Dr. Kroiss die Weiterbehandlung untersagt wurde. Für mich ist die Welt zusammengebrochen. Wir haben Dr. Kroiss sehr viel zu verdanken, man konnte ihn immer telefonisch erreichen, er war mir eine kontinuierliche Hilfe, auf die ich keineswegs verzichten kann! Ich bin sicher, dass ich ohne die Behandlung von Dr. Kroiss nicht mehr leben würde, daher brauche ich seine Hilfe wie einen Bissen Brot.

Ich fühle mich durch diese Maßnahme in meiner Gesundheit und in meinem Leben bedroht und geschädigt.

17. 2. 05, Helmut R., 1020 Wien


Ich bin Krebspatient aus der BRD. Ich leide an einem Krebs der Speiseröhre und habe viele und große Metastasen im Lungen- und Rippen-Bereich. Ich hatte in Rensburg Bestrahlung und Chemotherapie mit mäßigem Erfolg bekommen. Ich sollte dann in München in einer Klinik weiterbehandelt werden, aber man hatte mich nach neuerlichen Untersuchungen und Abwägungen fortgeschickt, weil man nichts mehr machen konnte.

Ich sah mich dann nach weiteren Möglichkeiten um, natürlich außerhalb der "Schulmedizin", die mir ja nicht mehr helfen konnte.

Mir wurde auf dieser Suche Dr. Kroiss empfohlen, daher fuhr ich nach Wien. Nun bin ich seit 2 Wochen bei ihm in Behandlung und mir ging es von Tag zu Tag besser. Es besserte sich sowohl mein Allgemeinzustand als auch die Schmerzen, welche von der Metastase an der Rippe herrührten.

Nun erfuhr ich, dass Dr. Kroiss die Weiterbehandlung untersagt wurde. Das kann ich nicht verstehen, weil diese Behandlung für mich eine große Hilfe ist. Ich protestiere schärfstens dagegen.

Da ich jetzt schon einige Tage ohne Therapie bin, werde ich abreisen, aber ich bin sehr enttäuscht und entrüstet.

Ich erfahre durch diese Maßnahme bereits jetzt merkliche gesundheitliche Nachteile und Schäden, welche durch die Unterbrechung oder den Abbruch der Behandlung entsteht.

Ich behalte mir vor, rechtliche Schritte gegen diejenigen Personen und Behörden einzuleiten, die dies zu verantworten haben.

17. 2. 05, Hubertus H., Deutschland


Ich bin ein Patient mit Bauchspeichelkrebs und Lebermetastasen. Man hat mir gesagt, dass ich keine Chance habe und nur eine Chemotherapie bekommen kann. Diese würde aber kaum helfen und es würde die Gefahr bestehen, dass sie mehr schadet als hilft. Aus diesem Grunde habe ich mich nach Alternativen umgesehen.

Dr. Kroiss hat mir schon vor mehr als einem Jahr helfen können, sodass kein Krebs mehr zu sehen war. Nun zeigt er sich wieder.

Nachdem auf Ihre Anweisung Dr. Kroiss nun seine Behandlung an mir einstellen musste und mich auch nicht beraten darf, bin ich verzweifelt und in höchster Not!

Ich bin mir völlig sicher, dass diese Maßnahme gesundheitlichen Schaden bewirkt und sogar mein Leben akut bedroht!

Bruno Z., Februar 05, 1150 Wien


Ich bin eine Patientin mit fortgeschrittenem Krebs. Ursprünglich hatte ich Brustkrebs rechts, am 1. 9.1995 bin ich operiert worden.

Dazu bekam ich 14 Chemotherapien. 2001 bin ich wieder an Krebs erkrankt; ich bekam 6 Chemo (Taxotere). Das waren für mich Albträume.

Am 30. Nov. 04 stellte ich fest, dass ich rechts am Hals einen Knoten bekam. Das rechte Auge ging zu und Frau Dr. B. (Neurologin) schickte mich zur Magnetresonanz-Tomographie bei Dr. S. Diese sagte aus, dass meine Halsarterien und Venen lebensgefährlich eingeengt waren. Ich war dreimal in der Notfall-Ambulanz im AKH Wien, weil ich Schluckbeschwerden bekam. Es hat mich dort so fest gedrückt, dass ich kein Gefühl bis zu den Knien und beidseits zu den Ellenbogen hatte. Trotzdem hat man mich dort abgewiesen!!

Ich wusste, dass Chemo mir sowieso nicht mehr helfen würde. Eigentlich plante ich zu dieser Zeit, mich mit den Vitaminen von Dr. Rath oder so etwas weiter zu behandeln, anstatt wieder Chemo zu bekommen. Für mich waren diese Therapien ärger als ein Gefängnis. Ich musste eine Woche lang erbrechen und bin öfter ins Koma gefallen, vielleicht weil ich zusätzlich zuckerkrank bin.

Ich habe Befunde aus Lainz, wo steht, dass ich ins coma diabeticum augrund von Chemotherapie (Taxotere) gefallen bin. Weiters war von Chemo meine Hand geschwollen, die ich jetzt noch nicht wie früher bewegen kann, etc. Ich könnte noch vieles schreiben, ich will nur sagen, dass ich schon vor dem Besuch bei Dr. Kroiss die volle Absicht hatte, keine Chemotherapie mehr zu bekommen.

Ich sollte auf den Termin auf der onkologischen Station warten. Das tat ich aber nicht, sondern ich suchte auf Empfehlung eines Abgeordneten im Parlament Dr. Kroiss auf.

Am 16. Dezember kam ich zu Dr. Kroiss, der mir riet, nicht erst einen Termin in der onkologischen Station abzuwarten, sondern wegen Lebensgefahr sofort direkt auf die Strahlenabteilung im AKH zu gehen und nicht weiter zu warten.

Zugleich begann Dr. Kroiss seine Behandlung. Er behandelte mich wegen meines Notfalls durchs Wochenende. Schon durch seine Behandlung bemerkte ich, dass der Druck nachließ, dann ab Montag merkte ich, wie zusammen mit der Bestrahlung die schrecklichen Gefühle mehr und mehr nachließen.

Jetzt sind alle Beschwerden verschwunden und es geht mir super.

Ich hatte einen Termin am 21. Jänner auf der onkologischen Station im AKH, ich habe aber abgesagt und bin nicht hingegangen, weil es mir schon so gut ging; und da ich schon insgesamt 20 Chemotherapien hatte und mir das nicht geholfen hatte. Dr. Kroiss hatte gar nicht gewusst, dass ich dort einen Termin hatte. Dort sagte ich, dass ich bei Dr. Kroiss in Behandlung bin, worauf sie sehr feindselig wurden. Aber es ist meine Gesundheit und es war meine Entscheidung, wohin ich gehe. Ich komme aus einem medizinischen Beruf (16 Jahre im Haus der Barmherzigkeit) und ich kann gut abschätzen, was welche Therapien ausrichten können!

Ich bin mir sicher, dass ich ohne das Einschreiten von Dr. Kroiss nicht mehr am Leben wäre!!

Jetzt würde ich allerdings gerne weitermachen, auch wenn meine unmittelbare Lebensgefahr gebannt ist, denn ich bin mir über die Art der Krankheit im klaren, nämlich dass sie dazu neigt, wieder zu kommen!

Dass man Dr. Kroiss verboten hat, mich weiter zu behandeln, schockt mich und meine Familie und meine Freunde zutiefst. Sie sind entrüstet und werden das - genauso wie ich - nicht hinnehmen!! Es ist eine Bedrohung meiner Gesundheit und meines Lebens!!

Feb. 05, Gordana N., 1170 Wien


Mein Name ist Edeltraud F.

Im Juli 2003 bemerkte ich an mehreren Stellen meines Körpers Lymphknotenschwellungen.

Ich ging sofort zu Dr. Kroiss, weil er mich schon früher wegen anderer Beschwerden mit sehr gutem Erfolg behandelt hatte.

Er hatte den Verdacht, dass es etwas Bösartiges wäre und schickte mich ins Krankenhaus, damit man herausfinden kann, was es ist.

Es wurden einige Untersuchungen gemacht und heraus kam, dass ich ein Non-Hodgkin-Lymphom hatte.

Es kam für mich überhaupt nicht in Frage, die übliche Chemotherapie zu machen, die man mir dort geben wollte. Als ich das Dr. Kroiss sagte, war er nicht zufrieden und sagte mir, dass die Chancen gut seien, mit Chemotherapie alles weg zu bekommen. Ich solle mir das noch einmal gut überlegen und noch einmal mit den Ärzten im Krankenhaus sprechen und nach meinen Chancen fragen.

Ich bestand aber darauf, alternative Behandlungen zu bekommen, weil ich schon miterleben musste, wie es Patienten mit Chemotherapie erging. Das stand für mich fest!

Am 2. September 03 begannen wir mit den Behandlungen, sogenannten IPT. Wir machten insgesamt 13 (bis 14.1.04). Nach etwa 7 Behandlungen waren keine Lymphknoten mehr zu tasten. Auch eine Ultraschall-Untersuchung zeigte nichts mehr. Dennoch machten wir weiter, weil anzunehmen war, dass noch Krebszellen vorhanden sind.

Ich vertrug die Behandlungen ausgezeichnet, hatte fast gar keine Nebenwirkungen und fühlte mich bestens.

Nachdem diese Serie abgeschlossen war, empfahl mir Dr. Kroiss noch weitere Maßnahmen mit dem Zweck, die Umstände im Körper so zu verändern, dass die Chancen immer geringer werden, sodass nichts von dieser Krankheit wiederkommen wird. Ich ließ mir die Zähne reparieren und behielt bis heute eine strenge Diät bei, die ich mit Sicherheit weitermachen werde. Mir geht es ganz hervorragend und meine Blutbefunde sind ganz in Ordnung.

Ich erfahre jetzt davon, dass die Ärztekammer Dr. Kroiss verboten hat, mich weiter zu behandeln und muss mich darüber SEHR wundern. Er hat sich immer überaus korrekt verhalten und hat mir das Leben gerettet. Er ist ein hervorragender Arzt und hat mir und meinem Mann bei vielen Krankheiten und Beschwerden geholfen.

Ich möchte darauf bestehen, dass ich von dem Arzt weiter behandelt werden kann, der mir bisher so sehr geholfen hat!

Dr. Kroiss darf diese Stellungnahme weitergeben


STATEMENT OF ZENA H. REF: DR.T. KROISS

I have been informed that the Medical Chamber of Austria has placed an injunction on Dr.Kroiss, preventing him from treating cancer patients with immediate effect. This news has come as a complete shock to me and my husband. I am a patient of Dr. Kroiss and consequently this decision has a major implication for my health as I am now unable to continue with my treatment programme.

I would like you to understand my medical history and the reasons why I am following a course a treatment with Dr. Kroiss.

I am 46 years old and have been suffering with cancer for twelve years. I have been treated in England and Ireland with several cycles of chemotherapy, radiotherapy and hormone treatments. I have had three operations related to my condition, which is now in an advanced state.

My last course of treatment was chemotherapy, which I took for seven months in 2004. On the advice of my oncologist here in Vienna, I stopped the treatment in November. This was because the results of my tests in Oncology Review revealed that the cancer was in remission and I was informed that the treatment had been successful.

However, in January 2005 further tests showed that the cancer had returned. My Oncologist confirmed to me that the chances of success of more chemotherapy at this stage were very low. I was offered more hormone treatment, but as I have already taken three different hormone drugs over the last ten years to little long-term effect I made the decision to explore other options. I have considered the benefits and risks of all treatments available to me.

I have been treated by Dr. Kroiss for the last five weeks. The cancer stopped growing immediately and has remained stable ever since. I feel much better; the fatigue has gone and I am pain free.

I have found Dr. Kroiss to be a very good and competent physician.

I have sent a copy of this letter to Dr. Kroiss. He has my permission to use it as he chooses.

Signed: Mrs. Zena H., Feb. 2005,
Witness: Mr. Steve H.
Address: ...... 1090 Vienna


To the Austrian Medical Chamber

Dear Sirs,

I have been informed that an injunction has been placed by the Medical Chamber of Austria on Dr. Kroiss to stop treating cancer patients immediately. I have been a patient of Dr. Kroiss since November 2004, and he has now informed me that he is unable to continue with my treatment, due to suspension order. This has placed me in a very precarious and life threatening situation.

I have had cancer for the last 5 years and have had various treatments both overseas and locally in Malta where I presently live. I have metastases in various parts of my body. And before making contact with Dr. Kroiss, I had little hope that I would survive for any length of time.

I have had various "conventional" treatments over the years and my situation did not improve except for short periods of time. My oncologist cannot offer me any hope or permanent remedies that have made an improvement in my condition. That is why after much personal research and study, I contacted Dr. Kroiss and asked him to treat me.

In November 2004, I came to Dr. Kroiss in a wheelchair and since I started my treatment with Dr. Kroiss, my cancer markers have gone down by half, and I went from being an invalid to being independent again. I am now getting around without the wheelchair and my general condition has improved remarkably.

It has been and is still a great sacrifice to have to come to Vienna for the duration of the treatment, being away from my home and my family, but it has been worth the time and considerable expense. My husband has abandoned his business to be with me during my treatment.

I have found that Dr. Kroiss to be very knoeledgeable and caring, and I feel very safe undergoing his treatment.

I would like to you understand that my not being able to carry on treatment under Dr. Kroiss, is putting my life in danger and I do not believe that that is the purpose of the Medical Chamber´s existence. By its very nature the Medical Profession exists to provide treatment as needed and requested by patients, to prolong life and not to cut it short.

You have now put me in a position that is life threatening and if I am unable to carry on with the treatment Dr. Kroiss has been providing, immediately, I will regress to the condition I was before November 2004 and my chances for recovering set back drastically, if not eliminated.

I do hope that the Chamber will realize that it is infringing on my rights to freely choose the treatment and doctor of my choice. It is my basic human right and I am not being allowed to exercise that right. Who will take the moral, ethical and financial responsibility of that decision to deny me the rights?

My husband and I have no choice but to hold the Medical Association of Vienna responsible unless my treatment can be resumed without delay.

However, if the Chamber has proof that Dr. Kroiss is acting unethically and/or fraudulently, I would appreciated being advised accordingly, so that I can safeguard myself and take the appropriate action.

Yours sincerely,
Anna C., Vienna/Malta, Feb, 17, 2005


Wien, am 21.02.05

Betrifft: Recht auf Fortsetzung der Krebsbehandlung bei Dr. Thomas Kroiss

Nach in Betrachtziehung aller therapeutischen Möglichkeiten und reiflicher Überlegung, entschied ich mich zur Krebsbehandlung (Krebs im fortgeschrittenen Stadium) bei Dr. Thomas Kroiss.

Nun mußte ich leider mit Befremden feststellen, dass deren Fortsetzung nicht mehr möglich ist, obwohl im Verlauf meiner Erkrankung eine signifikante Besserung eingetreten ist. (Meine Befunde können gerne zur Einsicht weitergegeben werden. )

Ich möchte mein Recht auf freie Arztwahl geltend machen und fordere, die Praxis von Dr. Thomas Kroiss umgehend wieder zu öffnen, um meine Heilungsaussichten nicht zu schmälern oder gar in Frage zu stellen.

Hochachtungsvoll, Johanna D., Wien


Ich erkrankte 1996 an einem Nierenzellcarcinom. Die Operation erfolgte im KH Klosterneuburg.

2001 kam es zu einem Rezidiv des Tumors in der Nierenloge und eines weiteren Tumors am Pankreas-Schwanz. Diese große Operation wurde in der Rudolfstiftung durchgeführt. Anschließend sollte ich mich einer Chemotherapie in schulmedizinischem Sinn unterziehen, weil man nicht viel entfernen konnte.

Damals habe ich eines der Bücher von Dr. Kroiss gelesen und mich für seine Art der Behandlung interessiert und entschieden.

Seit Februar 2002 bin ich nun bei ihm Patientin, und meine körperliche Verfassung ist wirklich zufriedenstellend. Durch seine Behandlung ist mein Krebsleiden zum Stillstand gekommen. Auf sein Anraten erfolgte die Verlaufskontrolle bei meinem behandelnden Urologen. Er war sehr erstaunt, nach dieser schweren Operation und nach so langer Zeit mit Krebs mich in so guter Verfassung zu sehen.

In meinem und im Interesse aller an Krebs leidenden Menschen ist es wünschenswert, dass Dr. Kroiss mit dieser hervorragenden Behandlungsmethode noch vielen Patienten weiterhelfen kann!

In aufrichtiger Dankbarkeit,
Elisabeth S., Wien


Ich bin 53 Jahre alt und leide an Darmkrebs mit Metastasen in der Leber. Im März 02 war ich operiert worden, aber ich habe auch Lebermetastasen.

Ich bekam Oxaliplatin, wodurch ich jedoch den Geschmackssinn verlor. Dann bekam ich Xeloda, später Leucovorin und Fluorouracil.

Das alles half nicht wirklich und langsam wurde mir auch klar, dass ich trotz meines Alters einer der Kandidaten war, die bis zu ihrem Ende Chemotherapie bekamen und die bekanntermaßen sowohl unter der Krankheit als auch unter der Therapie dahin siechten.

Daher habe ich mich nach nebenwirkungsärmeren Alternativen umgesehen, um wenigstens Behandlungen zu bekommen, die nicht den Schaden anrichten. Mir wurde Dr. Kroiss empfohlen, und somit bin ich nach Wien gefahren. Dr. Kroiss sagte keineswegs, dass er mich heilen könne, und ich bin mir dessen auch bewusst, dass alles ein Versuch ist.

Als nach einigen Wochen Behandlung bei Dr. Kroiss der Ultraschall-Befund meines Arztes aussagte: "Insgesamt Rückgang an Zahl und Größe der Malignome der Leber (Größte 3,5 cm im re LL), der portocavale LNN idem, ansonsten keine Secundärblastome.", war ich sehr froh und wollte natürlich weitermachen.

Jetzt, da ich erfahre, dass mich Dr. Kroiss nicht weiter behandeln darf, bin ich bestürzt, denn es wurde mir der Zugang zu der Therapie versperrt, die mir geholfen hat! Ich fühle mich durch diese Maßnahme in meiner Gesundheit und meinem Leben bedroht.

Franz S., Graz


Betreff: Anklage

Ich bin 55 Jahre alt und habe Anfang November 2004 im Krankenhaus Wiener Neustadt nach einer histologischen Untersuchung (Dr. Pavel) erfahren, dass ich Zungenkrebs habe (Plattenepitelkarzinom).

Mir wurde eindringlich empfohlen, mich operieren zu lassen, da es sonst keine Alternativen gäbe, außer mich dem tödlichen Verlauf der Krankheit zu stellen. Daraufhin habe ich mich in verschiedene Richtungen informiert, war bei einigen Heilern und Alternativärzten, jedoch ohne Erfolg.

Schließlich habe ich mich an das Allgemeine Krankenhaus Wien gewendet, dort machte ich alle mir zur Verfügung stehenden Untersuchungen (Ultraschall, MR, CT) und habe eine eindeutige Diagnose bekommen: Zungenkrebs mit bereits Übergriff auf meine Lymphdrüsen im Hals. Das war am 19. Dezember 2004. Mir wurde erklärt (Dr. Klug), dass ich keine Chance mehr hätte, dem Krebs Einhalt zu gebieten. Es wäre keine Zeit mehr zu verlieren mich operieren zu lassen, weil der Krebs in 2 Monaten sich ums Doppelte vergrößere, außerdem würde ich längstens in 14 Tagen freiwillig kommen, weil ich keine Luft mehr bekäme.

Die mir in Aussicht gestellte Behandlung wurde klar definiert und sah folgend aus:

10 Tage Chemotherapie stationär, mindestens 30 Bestrahlungen, anschließend 2/3 operative Entfernung meiner Zunge, und einer Freilegung am Hals. Ich wurde weiters aufgeklärt, dass ein Luftröhrenschnitt notwendig sein würde, um Atmen zu können und auch vorübergehend eine Sonde im Bauch für eine künstliche Ernährung. Dass als Nebenwirkung durch die Strahlentherapie meine Speicheldrüsen kaputtgehen würden und meine Zähne ausfallen würden, wurde mir ebenfalls zur Kenntnis gebracht. Es wurde mir ausdrücklich und eindeutig klargestellt, dass ich mit Sicherheit keine andere Wahl hätte, als sterben zu müssen.

Da ich beruflich Musiker bin (Trompeter) und ohne meine Speicheldrüsen und Zähne, meinen Beruf nicht mehr ausüben kann und nicht bereit war, als Krüppel weiter zu existieren, habe ich beschlossen, mich diesem Weg nicht zu stellen, sondern weiter zu suchen. Ich hatte zwei weitere Ordinationstermine mit verschiedenen Ärzten, die in einer ähnlichen Aussage endeten.

Ich konsultierte auch eine Alternativpraxis, bei der ich jedoch kein gutes Gefühl hatte und so bin ich durch Empfehlung zu Dr. Kroiss gekommen. Mein erster Kontakt mit Dr. Kroiss verlief außerordentlich beruhigend und vertrauensvoll. Ich saß in der Ordination von Dr. Kroiss und erzählte meine Geschichte, währenddessen merkte ich, dass Hr. Dr. Kroiss sich durch gezielte Zwischenfragen sehr genau auf meine Situation einstellte, um herauszufinden, wozu ich als Patient überhaupt bereit war, ob ich nur eine Lebensverlängerung erwarte, oder gesund werden wollte, wie mündig ich als Patient sei und wie weit meine Bereitschaft sei, durch Konsequenz mitzuarbeiten.

Ich habe durch dieses Gespräch festgestellt, dass Dr. Kroiss viele Therapien kannte und damit Behandlungserfahrung hatte, was mir später durch sein Buch (Heilungschancen bei Krebs) noch deutlicher geworden war.

Ich wurde genau informiert, was es für mich für Behandlungsmöglichkeiten gibt, wie sie verlaufen sollten, und wurde ausdrücklich daraufhingewiesen, dass er mir keine Heilversprechen geben könne, aber, dass er - wenn ich es wünsche - mich behandeln würde.

Ich solle aber in regelmäßigen Abständen zur Kontrolluntersuchung durch meinen bewährten Hausarzt (HNO-Arzt) gehen. Ich war sofort einverstanden, weil ich spürte, dass Dr. Kroiss sehr verantwortungsbewusst und kompetent ist. Seit dieser Zeit, bin ich täglich von Baden nach Wien zur Behandlung gefahren, welche sehr stabilisierend und erfolgreich verlief. Seit dieser Zeit ist der Tumor nicht mehr gewachsen, hat sich stabilisiert und befindet sich in der Rückbildung (ähnliche Erfolge haben auch meine KrankheitskollegInnen zu verzeichnen).

Jetzt musste ich mit Entsetzen erfahren, dass Dr. Kroiss die Behandlungserlaubnis eingestellt wurde. Ich fühle mich dadurch in meinem Leben bedroht. Der Abbruch der Behandlung ist für mich lebensbedrohlich! Für mich bedeutet dies eine Katastrophe, und ich klage jene Personen an, die für diese Einstellung verantwortlich sind, und fordere , dass Hr. Dr. Kroiss die Behandlungserlaubnis ab sofort wieder erteilt wird, auch im Sinne meiner KollegInnen, die wir alle freiwillig und überzeugt die Behandlung von Dr. Kroiss haben wollen.

Andernfalls versichere ich Ihnen, werde ich rechtliche Schritte unternehmen, und sollte ich sterben werden meine rechtmäßigen Erben, diese Anklage weiterführen!

Diesem Schreiben schließen sich vollinhaltlich an:
Mein Sohn Florian T., geb. 7.7.1976
Mein Sohn Paul T., geb. 4.4.1978
Meine Lebensgefährtin Monika D., geb. 14.12.1958



Im Herbst 1993 wurde bei mir im Rahmen einer Routineuntersuchung eine sich im Bereich des linken Hilus befindende ca.7 cm große Raumforderung festgestellt. Die folgende histologische Untersuchung bestätigte die Diagnose eines Morbus Hodgkin. Ein sofortiger Beginn einer Chemotherapie wurde mir dringend angeraten.
Man brachte mir sehr deutlich zur Kenntnis, dass keine andere Therapieform zu einer Besserung oder einer Heilung führen würde. So blieb ich denn in Folge bei der Suche nach Alternativen auf mich allein gestellt. Als Diplomkrankenschwester war ich mir über die negativen Folgen einer Chemotherapie im Klaren und lehnte diese zu diesem Zeitpunkt strikt ab.
Im nun folgenden Jahr suchte ich einige Ärzte auf, die sich auf alternativmedizinische Therapieformen spezialisiert hatten. Leider fand ich in diesem Zeitraum offenbar nicht die für mich passende Therapieform. Mein Zustand verschlechterte sich, sodass ein stationärer Aufenthalt zur Behandlung eines massiven Pleuraergusses indiziert war. Mir wurde mitgeteilt, dass sich der Morbus Hodgkin mittlerweile im Stadium 4b befand. Bei sofortigem Beginn einer Chemotherapie wurde mir eine Erfolgschance von ca.30% eingeräumt. Mit jeder Woche zuwarten würden sich meine Überlebenschancen drastisch reduzieren.
Einige Wochen später begann ich mit Chemotherapien. Den Aussagen der mich betreuenden Ärzte zufolge würden diese nach etwa einem Jahr abgeschlossen sein. Schmerzfreiheit während der Therapie wurde mir zugesichert.
Die beiden letztgenannten Punkte stellten sich als unrichtige Informationen heraus. Meine Befürchtungen bestätigten sich. Ungefähr ein halbes Jahr nach Therapiebeginn, im Frühjahr 1995, hatten meine körperlichen Beschwerden wie massivste Schmerzzustände, Stomatitisaphtosa, Schlaflosigkeit, ... einen für mich unerträglichen Zustand erreicht.
Ich erkundigte mich bei der mich betreuenden Medizinerin nach der geplanten Dauer der Therapie. Die Worte:“ mindestens noch ein Jahr“ bestärkten mich in meinem Entschluss die Chemotherapie abzubrechen. Ich teilte dies der Ärztin mit. Ein Folgetermin für die Verabreichung der nächsten Chemotherapie wurde mir zur Kenntnis gebracht.
Die Reaktion auf meine telefonische Absage war mir zum damaligen Zeitpunkt bereits vertraut: “Wollen Sie sterben? Sie haben keine andere Chance“. Trotz meiner damaligen erst 26 Jahre war ich damals eher bereit zu sterben als mich in diese Form meines Schicksals zu fügen.

Über eine Fernsehausstrahlung des ORF erfuhr ich um die Existenz von Herrn Dr. Kroiss. Am Pfingstsonntag 1995 erhielt ich meinen ersten Konsultationstermin.

Wir führten ein langes Gespräch, das über die Erhebung einer üblichen Anamnese hinausging. Dr. Kroiss informierte mich darüber, dass der Morbus Hodgkin einer jener Krebsformen sei, der auf Chemotherapien besonders gut ansprechen würde. Er riet mir eindringlich zur weiteren Durchführung der Chemotherapien. Ich lehnte dies strikt ab und bestand auf alternativmedizinischer Betreuung.

Dr. Kroiss informierte mich nun über mögliche alternative Therapien. Er klärte mich darüber auf, dass seine Therapie einem Versuch entsprechen würde und er kein Heilversprechen geben könne.

Vor Beginn der Behandlung bestand er auf einem CT, welches nach einem Monat wiederholt werden sollte. Nur wenn in diesem Zeitraum zumindest keine Verschlechterung des Befundes eintreten würde, hätte es Sinn, die von ihm offerierte Therapie fortzuführen.

Das nun durchgeführte CT zeigte einen überraschend guten Befund. Beschrieben wurde eine ca. 2 cm große, nicht genau differenzierbare Veränderung. Eine Fortführung der Chemotherapie war laut Dr. Kroiss in diesem Fall angebracht. Er riet mir davon ab eine offensichtlich erfolgreiche Therapie abzusetzen. Ich bestand auf alternativmedizinischer Betreuung. Wir begannen mit der Therapie. Mein Befinden besserte sich innerhalb weniger Wochen deutlich. Noch in diesem Sommer begann ich wieder zu arbeiten.

Die angefallen Kosten beliefen sich auf einen geringeren Betrag als die aufgrund des Kostenvoranschlages erwarteten.

Die Pharmaindustrie verdiente an meiner Erkrankung und der von mir konsumierten konventionellen Medikation ein Vielfaches von dem das Dr. Kroiss für seine Medikamente und menschliche Zuwendung verrechnete. Die therapiefreien Zeitintervalle wurden immer größer. Dank Dr. Kroiss kann ich heute mit den Folgen der Hodgkin’schen Erkrankung und den Folgen der Chemotherapie gut leben.

Mein tiefes Mitgefühl gilt den Menschen, die sowohl der ihnen zustehenden menschlichen und medizinischen Betreuung als auch ihrer Hoffnungen beraubt werden.

Ich möchte explizit zum Ausdruck bringen, dass ich für keine gerichtlich angeordneten Nachuntersuchungen zur Verfügung stehe.

Wien, 09.04.2005 Hilda F. (Name verfremdet)