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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patienten, liebe Ratsuchende!
Es ist bekannt geworden, dass ich erfolgreiche Krebstherapien (von früheren Ärzten) entdeckt und anzuwenden begonnen habe. Ich konnte vielen Menschen helfen, die sonst keine Hilfe bekommen konnten, oder die in der üblichen Medizin nicht die Lösung gesehen haben.
Dies wurde von den "Onkologen" in meiner Umgebung nicht ausgehalten, sodass die Ärztekammer mir durch einen (meiner Meinung nach) konstruierten Fall - ohne mich anzuhören - verboten hat, zu beraten und zu behandeln, bis der Fall aufgeklärt werde. Dies geschah am 8. 2. 05.
Die Anhörung wird nun so verschleppt, dass sie erst am 2. Mai 2005 stattfinden wird.
Ich habe alle Beweise und Arztbriefe in meinen Unterlagen, die hinlänglich beweisen, dass eine Patientin die Unwahrheit sagt.
Da ich bis dahin weder beraten noch behandeln darf, muss ich Sie hiermit verständigen, dass ich Ihnen meine Hilfe verweigern muss. Da dieses Gericht in der Ärztekammer mich bereits in eklatanter Weise vorverurteilt hat, erwarte ich nicht, dass es sich im Mai eine Kehrtwendung leisten kann, sodass ich nach der Verhandlung wieder arbeiten dürfte.
Meine jetzigen Patienten, bei welchen ich zum Teil deutliche, nachweisliche Erfolge (Rückgang des Krebses, Rückgang von Tumormarkern, wesentliche Verbesserungen des Befindens) erreicht habe, musste ich nun ohne Behandlung sich selbst überlassen. Viele sind verzweifelt an ihren Heimatort abgereist, einige scharen sich um einen Anwalt, um die Chance zu erkämpfen, dass ihnen doch noch geholfen wird.
(Hier finden Sie einige exemplarische Aussagen und Bittschriften der Patienten aus einem gewaltigen Konvolut ähnlicher Zuschriften: )
Dies war vergebens, denn heute (15.3.05) ist der Bescheid gekommen, dass die Kammer sich offenbar bemüht, die Wahrheitsfindung zu verschleppen und die Verhandlung erst für den 2. 5. angesetzt hat. Dies teile ich Ihnen jetzt mit.
Ich muss leider auch Patienten mit anderen Krankheiten oder Beschwerden abweisen.
Die Kammer nimmt den Standpunkt ein, dass diese Patienten vor mir geschützt werden müssen! All die zahlreichen Zuschriften und Bitten der Patienten an die Ärztekammer beweisen jedoch hinlänglich, dass das Argument "Gefahr um Verzug" überhaupt nicht stimmt, weil diese Patienten dringend bitten, ihre dringend benötigte Weiterbehandlung zu bekommen.
Dies wurde von der Kammer nicht einmal beachtet!! Meine Patienten und ich sind der Meinung, dass das Gesetz damit pervertiert wird, indem Patienten nun schwer schädigt und in akute Lebensgefahr gebracht werden, sowie dringende Hilfeleistung verweigert wird!
Es handelt sich also wieder um einen Krieg der Heilmethoden, der auf dem Rücken der Patienten ausgetragen wird. Es ist mir zwar eine Ehre, nun zum "erlauchten Kreis" derjenigen zu zählen, die deswegen bekämpft wurden, weil sie gegen Krebs auch bei ausbehandelten Patienten etwas tun konnten, aber das hilft uns wenig. Solche Ärzte oder Erfinder verschwanden plötzlich von der Bildfläche, wurden mit Zeitungskampagnen kaputt gemacht oder man entzog ihnen die Lizenz. Dass so etwas auch mich treffen würde, hatte ich dennoch nicht gedacht. Ich vertraute auf den Rechtsstaat. Mein Vater war Jurist - und ich hatte immer darauf vertraut, dass man zuerst die andere Seite hören würde, bevor man ein Urteil fällt. Nicht in der Ärztekammer. Es genügt offenbar in Österreich nicht, die Beweise zu haben, denn man bekommt keine Gelegenheit, sie vorzuweisen und gehört zu werden.
Das hilft Ihnen leider nicht. Ich bin mir bewusst, dass sie alle in irgendeiner Form leiden, und dass Sie dringend Hilfe bräuchten. Ich weiß auch, dass ich vielen von Ihnen helfen könnte oder helfen hätte können. Wenn Sie sich durch diese Maßnahmen geschädigt fühlen, bitte ich Sie, an den Verein der Patienten zu schreiben, christaz@nusurf.at, und genau angeben, inwiefern Sie sich geschädigt fühlen. Auch das könnte helfen.
Sie können auch dem Verein der geschädigten Patienten beitreten (Beitrag 20.-€) bzw. etwas spenden, was diesen Patienten zugute kommt, auch für Anwaltskosten etc. gebraucht wird. Die dazugehörige Homepage wird allerdings erst eingerichtet. Wenn Sie jetzt schon Verbindung aufnehmen möchten, bitte ich Sie dies Herrn Herbert Honisch, honisch@a1.net mitzuteilen.
Wenn Sie einfach Ihrem Protest Ausdruck verleihen möchten, dass Ihre Therapiefreiheit eingeschränkt wird, senden Sie diesen an mich: Kroiss@Dr-Kroiss.at
Bitte verzeihen Sie auch, dass ich Sie nicht mehr (wie eigentlich versprochen) verständigen werde, sobald ich wieder arbeiten darf. Es sind inzwischen zu viele Anfragen und Anmeldungen. Ich bitte Sie daher, sich selbst auf dem Laufenden zu halten. Ich beantworte alle emails, soweit mir das möglich ist. Bitte verzeihen Sie, dass ich darin - aus rechtlichen Gründen - nicht auf medizinische Fragen eingehen werde.
Falls Sie mein Buch noch nicht kennen, bitte ich Sie, es zu lesen. Erstens werden Sie vielleicht den einen oder anderen Rat daraus ersehen können, zweitens werden Sie sehen, warum dies "so kommen musste": "Heilungs-Chancen bei Krebs" HERBIG-Verlag ISBN: 3-7766-2404-3. Wenn es Ihnen gefällt und Sie unserer Sache helfen möchten, empfehlen Sie es bitte weiter!
Herzliche Grüße und trotzdem alles Gute!
Dr. Kroiss
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